Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Shiatsu - Durch Fingerdruck das Wohlbefinden fördern

Die japanische Variante der Akupunktur - Shiatsu - heißt übersetzt einfach Fingerdruck. Seit dem 10. nachchristlichen Jahrhundert wird diese Methode, deren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt, angewandt, um Schmerzen und Verspannungen zu beseitigen und so Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Wie Shiatsu funktioniert

Shiatsu liegt die Überzeugung zugrunde, dass alle physischen und psychischen Schmerzen und Erkrankungen auf eine Blockierung der Lebensenergie Ki zurückzuführen sind, die nicht mehr frei durch die Meridianbahnen fließen kann. Stimuliert man nun bestimmte Punkte auf diesen Energiebahnen, kann man diese Blockaden wieder auflösen und somit Verspannungen und Schmerzen beseitigen.
In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass jeder Organfunktion ein bestimmter Punkt auf den Meridianen zugeordnet ist. Die Punkte, die man beim Shiatsu durch einen einfachen Druck mit den Fingern behandelt, sind dieselben, die bei der Akupunktur mit Nadeln stimuliert werden. Da beim Shiatsu jedoch keine Nadeln zur Anwendung kommen, kann auch von einer Art der Akupressur gesprochen werden.

Alle wichtigen Punkte auf den Meridianen werden für wenige Sekunden bis hin zu mehreren Minuten massiert, was dazu führt, dass sich zuvor unausgewogene Energien im ganzen Körper gleichmäßig verteilen. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beruhigt und harmonisiert, was dazu beiträgt, dass sich Verspannungen lösen können und sich wieder ein körperliches und seelisches Wohlbefinden einstellt.
Die schmerzlindernde Wirkung des Shiatsu lässt sich dadurch erklären, dass durch den zum Teil recht schmerzhaften Fingerdruck Schmerzregulationssysteme im Organismus angeregt werden. Endorphine - körpereigene Schmerzmittel - werden ausgeschüttet, die die Weiterleitung des Schmerzes vom Rückenmarksbereich zum Gehirn unterbinden.

Die Behandlungsweise beim Shiatsu

Eine vollständige Shiatsu-Behandlung dauert in der Regel eine halbe bis eine Stunde, wobei der Heilpraktiker nicht nur seine Finger, sondern auch die Nägel, die Ellenbogen und eventuell sogar die Füße einsetzt.
Shiatsu ist im Gegensatz zur Akupunktur auch gut zur Selbstbehandlung geeignet. Durch leichten Fingerdruck kann man so zum Beispiel Übelkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Zahnweh behandeln. Normalerweise wird mit der Fingerkuppe des Zeigefingers und dem Daumen massiert - und zwar parallel zu dem Meridian, auf dem sich der zu behandelnde Punkt befindet. Der Druck sollte dabei so kräftig sein, dass ein eventuell auftretender Schmerz zwar nicht zu stark, aber immerhin doch deutlich spürbar ist. Die Schmerzen, die man beim Shiatsu an bestimmten Meridianpunkten empfindet, sind ein Hinweis darauf, dass sich an diesen Stellen tatsächlich Blockaden befinden, die aufgelöst werden müssen.

Wenn alle Blockaden in den Meridianen beseitigt sind und die Lebensenergie wieder frei fließen kann, stellen sich auch Gesundheit und Wohlbefinden wieder ein. Somit ist Shiatsu eine gute Möglichkeit, um Verspannungen und Krankheiten vorzubeugen und bereits vorhandene Erkrankungen zu heilen oder wenigstens zu lindern.

Anbieter von Shiatsu

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Heilpraktiker bzw. Praxen vorstellen, in den Shiatsu angewendet wird:

Naturheilpraxis Caroline Katzenbach
Anton-Günther-Strasse 2
65191 Wiesbaden-Bierstadt
Website: http://www.natuerlich-heilen.net



  
 

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