Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Wandern am Rennsteig

Fast jeder kennt wohl das belebende Gefühl, wenn man einen aktiven Tag an der frischen Luft und inmitten einer bezaubernden Natur verbracht hat. Es erfrischt den Körper und die Seele, wenn man beispielsweise bei einer Wanderung fordert und auch mal ins Schwitzen gerät. Wenn diese Erfahrung inmitten einer zauberhaften Natur und bei schönen Wetter gemacht wird, gibt das ganz neue Impulse für den beruflichen Alltag oder familiären Alltag, der meist durch Stress und Hektik geprägt ist.
Aus diesem Grund soll im Folgenden ein bekannter und überaus beliebter Wanderweg vorgestellt werden. Eventuell läßt sich der ein oder andere Leser ja inspirieren und begibt sich selbst einmal auf diesen zauberhaften Wanderweg. Die passenden Wanderschuhe gibt es bei Zalando - mit einem Zalando Gutschein jetzt sogar noch günstiger

Unter den zahlreichen Rennsteigen und Rennwegen, die der deutschsprachige Raum zu bieten hat, ist der 169 Kilometer lange Rennsteig, der sich als Kammweg des Thüringer Waldes über das Thüringer Schiefergebirge bis in den nördlichen Frankenwald erstreckt, ohne Zweifel der bekannteste. Sein Verlauf führt vom Eisenacher Ortsteil Hörschel über Oberhof und Neuhaus am Rennweg bis nach Blankenstein. Weite Teilabschnitte des Rennsteigs verlaufen zwischen 700 und 900 Meter Höhe, wobei am Großen Beerberg mit 973 Meter die größte Höhe erreicht wird.

Die Geschichte des Rennsteigs als Reiseweg reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, wobei eine erste nachweisbare Bezeichnung aus dem Jahr 1578 vorliegt. In seinem östlichen Teilabschnitt übernahm der Rennsteig die Funktion als Grenzweg zwischen Franken und Thüringen; 1666 erfolgte seine erste Vermessung.
Der Bericht über eine erste Wanderung, die von Blankenstein bis Hörschel führte, liegt aus dem Jahr 1830 vor.
66 Jahre später gründete sich der bis heute bestehende Rennsteigverein, der sich die Erschließung, Erforschung und Betreuung dieses Höhenweges zum Ziel gesetzt hatte und dieses Ziel auch heute noch verfolgt.
Seit dem Jahr 2000 existiert der Rennsteig Radwanderweg, der streckenweise vom historischen Rennsteig abweicht, um dadurch starke Steigungen und ungünstige Wegeverhältnisse zu vermeiden.

Die zahlreichen Touristen und Wanderfreunde, die jährlich den Rennsteig besuchen, finden von zahlreichen Orten zu beiden Seiten des Wanderweges und von vielen Parkplätzen aus, die in seiner unmittelbaren Umgebung liegen, zu jeder Jahreszeit bequemen Zugang zu den einzelnen Streckenabschnitten und zu markanten Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkten. Damit ihn niemand verfehlt, kennzeichnen an die 1.300 Grenzsteine dazu weitere Steinkreuze, Gedenksteine und zehn Dreiherrensteine seinen Verlauf.

Während es in der Region rund um den Rennsteig unzählige Wanderrouten und Ausflugsziele gibt, führt eine über mehrere Etappen auf dem Rennsteig entlang führende Tour den Wanderer durch prächtige Wälder, über sanfte oder steilere Bergrücken und grüne Wiesen, durch anmutige Täler und kleine Ortschaften.
Immer wieder finden sich auch Schutzhütten und Herbergen, in denen man sich ausruhen und stärken kann. Eine anständige Brotzeit, ein kräftiger Schluck aus dem Boxbeuten (nicht zu verwechseln mit dem Sportgerät Boxsack) und eine Mütze voll Schlaf, und schon kann es am nächsten Tag mit neuen Kräften weiter gehen.

Eine in Hörschel beginnende Rennsteig-Wanderung führt auf den ersten Kilometern stetig und teils steil bergan, wobei der Ausblick auf die Wartburg die Mühen schnell vergessen lässt. Nach dem Passieren des Passüberganges am Vachaer Stein wird schließlich der 916 Meter hohe Große Inselsberg erreicht, der als am häufigsten besuchter Gipfel des Thüringer Waldes eine herrliche Aussicht über das Land bietet. Später führt der Rennsteig zur Ebertswiese, eine der schönsten Bergwiesen Thüringens, auf der neben Borstgrasrasen und verschiedenen Stauden viele Wiesenblumen zu entdecken sind.
Weiter führt der Weg zum Grenzadler bei Oberhof, in dessen Umgebung ein Abstecher zu der Schanzenanlage am Kanzlersgrund oder ein Besuch des mit rund 4.000 Pflanzen bestückten Rennsteiggartens zu empfehlen ist. Am Großen Beerberg wird dann der höchste Punkt der Wanderung erreicht und im nun beginnenden Thüringer Schiefergebirge ergibt sich vom einzigen Aussichtsturm am Rennsteig, der Rennsteigwarte, ein fantastischer Blick bis hinüber nach Friedrichshöhe. Am Dreistromstein vorbei führt der Weg weiter nach Neuhaus, der größten Stadt am Rennsteig. Auf einem der schönsten Wegabschnitte, parallel zum Schönwappenweg in der Nähe zur bayerischen Landesgrenze, beginnt dann der letzte Streckenabschnitt bis hinunter nach Blankenstein, in dessen Nähe der "echte" Rennsteigwanderer einen von der Werra mitgebrachten Stein der Saale übergeben sollte.



  
 

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