Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Qigong zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden

Der aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammende Begriff Qigong setzt sich zusammen aus den Worten Qi (Lebenskraft) und gong (üben) und bezeichnet eine Atem- und Bewegungsform, die in China seit über zweitausend Jahren praktiziert und seit den Achtziger Jahren auch im Westen gepflegt wird. Ziel des Qigong ist die Verbesserung der Gesundheit, die Harmonisierung der inneren Kräfte und die Förderung von Wohlbefinden und Lebensfreude.

Elemente des Qigong

Die Übungen des Qigong werden sehr langsam und konzentriert ausgeführt, wobei besonderer Wert auf die korrekte Atemführung gelegt wird. Die einzelnen Übungen, die wie ein anmutiger Tanz aussehen, tragen die Namen von Tieren (zum Beispiel Affe, Elefant oder Hahn), deren typische Bewegungen die Übungsfolgen imitieren. Man könnte Qigong auch als eine Art meditativen Tanz bezeichnen, da diese Bewegungstechnik nicht nur Körper und Seele in Harmonie bringt, sondern auch die Fähigkeit zur Meditation vertieft.
Qigong beinhaltet neben den tänzerischen Bewegungen auch Übungen, die man im Stehen, Sitzen oder Liegen ausführt. Damit kann es auch gut von Menschen mit Bewegungseinschränkungen wie sie z.B. auf Gelenkschmerzen zurückzuführen sind ausgeführt werden.

Wirkungen des Qigong

Die Qigong-Übungen, die sich jeweils auf bestimmte Körperorgane oder Körperfunktionen konzentrieren, sind in der Lage, in den betreffenden Bereichen den Qi-Fluss, also den Fluss der universellen Lebensenergie, zu verbessern. Nach östlicher Auffassung resultieren alle Erkrankungen auf Blockaden dieser Energie, was sich nicht nur in körperlichen Symptomen äußert, sondern auch zu einem allgemeinen Mangel an Wohlbefinden und Lebensfreude führen kann. Befreit man die Meridiane (Energiebahnen entlang des Körpers) von allen Blockaden, können sich sowohl körperliche als auch seelische Befindlichkeitsstörungen auflösen. Dem Übenden steht die ehemals blockierte Energie nun wieder für ein von Gesundheit und Wohlbefinden erfülltes Leben zur Verfügung.

Anwendungsgebiete

Die Übungen des Qigong haben positive Auswirkungen auf sämtliche Körperbereiche und Organfunktionen. So empfiehlt sich regelmäßiges Üben bei:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronischen Schmerzen
  • Magengeschwüren
  • Schlafstörungen und Verstimmungen
  • Beschwerden durch das Prämenstruelle Syndrom
  • Nervosität und innerer Unruhe
  • Stresszuständen und herabgesetzter Widerstandsfähigkeit

Qigong kann also unterstützend bei einer Fülle von körperlichen und seelischen Störungen eingesetzt werden.

Die positiven Auswirkungen des Qigong auf das Wohlbefinden und die Gesundheit sind heute allgemein anerkannt. Deshalb bieten auch viele Volkshochschulen und Krankenkassen Qigong-Kurse an, in denen diese sanfte chinesische Bewegungstechnik den Teilnehmern vermittelt wird. Sind die Übungen erst einmal korrekt erlernt, lassen sie sich jederzeit zu Hause ausführen, um innerlich und äußerlich zur Ruhe zu kommen, die Belastungen des Alltags abzulegen und neue Kraft und Energie zu tanken.



  
 

Vielfältige Wege zu mehr Lebensfreude, Wohlbefinden und Zufriedenheit finden Sie auf diesem Portal. Bitte nutzen Sie die Navigation auf der linken Seite, um sich näher zu informieren.