Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Passive Meditation als Weg zu Ruhe und Harmonie

Stress, familiäre Probleme oder Sorgen um den Arbeitsplatz sind allgegenwärtig und der Grund dafür, dass vielen Menschen die innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude abhanden kommen. Wenn das Denken sich im Kreis bewegt und einen die Schwierigkeiten und Ängste überhaupt nicht mehr loslassen, sondern sich sogar noch in einem unruhigen Schlaf bemerkbar machen, führt das auf Dauer nicht nur zu einer kranken Psyche, sondern auch zu einer schlechteren körperlichen Gesundheit. Die Passive Meditation kann, wenn sie regelmäßig geübt wird, einen Weg aus diesem Dilemma aufzeigen und dabei helfen, die innere Harmonie wiederzufinden.

Was versteht man unter Passiver Meditation?

Ganz allgemein bezeichnet man mit Passiver Meditation eine Meditationstechnik, in der man ruhig dasitzt oder liegt, ohne irgendetwas zu tun oder über etwas nachzudenken. In völliger Stille bewegungslos eine längere Zeit sitzen, die unwillkürlich aufsteigenden Gedanken nicht beachten, sondern vorüberziehen lassen und seinen Geist ganz gesammelt in der bloßen Wahrnehmung des Gegenwärtigen zu halten, fällt gerade dem westlichen Menschen zu Anfang sehr schwer. Bei der Passiven Meditation geht es um die einfache Achtsamkeit im Augenblick, wobei es helfen kann, den eigenen Atem zu beobachten, auf Klänge zu lauschen oder still in eine brennende Kerze zu schauen.

Was geschieht während der Passiven Meditation?

Bei der Passiven Meditation strebt man einen Bewusstseinszustand an, der sich vom Alltagsbewusstsein dadurch unterscheidet, dass man ganz im gegenwärtigen Augenblick lebt, ohne Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges und ohne die Wahrnehmungen während der Meditation in irgendeiner Weise zu beurteilen. So erfährt man, dass das eigene Bewusstsein weit mehr ist als der ständige Fluss der Gedanken oder die sich dauernd verändernden Emotionen. Tief in seinem Innern findet der Meditierende seinen wahren Wesenskern, der von Äußerlichkeiten wie finanziellen Problemen oder Streit in der Familie überhaupt nicht berührt werden kann. Diese Erfahrung kann ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit und Freude vermitteln. Die immer tiefer werdende körperliche und geistige Entspannung führt nach einiger Übung dazu, dass man den in der Meditation erfahrenen Zustand der Gelassenheit auch in den Alltag mitnimmt. Die passive Meditation ist deshalb eine wirksame Methode, um Ängsten, Hektik und Leistungsdruck entgegenzuwirken und Körper und Seele wieder in einen ausgeglichenen harmonischen Zustand zu bringen.

Religiöse Formen der Passiven Meditation

Im christlichen Raum ist die Passive Meditation vor allem in der Form der Kontemplation bekannt, wobei man zum Beispiel ein kurzes Gebet längere Zeit im Geist festhält, ohne darüber nachzudenken.
Aus der hinduistischen Tradition kennt man die Mantra-Rezitation, und der buddhistischen Überlieferung ist das Za-Zen, das Sitzen in Stille zu verdanken.



  
 

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