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| Wege
zur Lebensfreude |
Entspannung als Weg zu mehr Lebensfreude * |
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Unser modernes Leben stellt jeden Tag eine Vielzahl
unterschiedlichster Anforderungen an jeden Einzelnen von uns. Konkurrenz
führt zu fortwährendem Leistungsdruck. Der Zwang, immer präsent
und kompetent sein zu müssen, zehrt an den Kräften. Doch nicht
nur in der Arbeitswelt, auch in der Freizeit nimmt das angestrebte Tempo
mehr und mehr zu. Möglichst viel in möglichst wenig Zeit zu
schaffen, gilt als effektiv. Schon spricht man vom "Freizeitstress".
Die Schnelligkeit wird zum Qualitätsfaktor. Einhergehend mit einer
zunehmenden Reizüberflutung durch Medien, Telekommunikation und
Straßenverkehr fühlen sich immer mehr Menschen geistig unausgeglichen
und körperlich unwohl. Nicht wenige werden durch permanente Anspannung
gar krank. Was ihnen fehlt, ist bewusste Entspannung. Die älteste Entspannungstechnik ist die Meditation. Wörtlich übersetzt bedeutet Meditation soviel wie "Übung". Der Meditierende übt die tiefe Versenkung in sich selbst. Ziel der Meditation ist es, sich vollständig auf etwas ganz Bestimmtes zu konzentrieren. Der Rhythmus des eigenen Atems, der Klang einer meditativen Musik, bestimmte Bilder oder Gedanken, der "Übende" konzentriert sich voll und ganz auf den von ihm gewählten Meditationsgegenstand und schließt alle anderen Gedanken aus. Eine weitere Entspannungstechnik ist das Autogene Training. Beim Autogenen Training spricht man auch von der Selbstbeeinflussung bzw. der Autosuggestion. Auch bei dieser Entspannungstechnik versetzt sich der Übende durch seine eigenen Gedanken in einen konzentrierten Zustand der Entspannung. Dabei werden in Gedanken bestimmte Formeln und Sätze wiederholt, die bei geübter Anwendung schon nach wenigen Minuten völlige Entspannung herbeiführen. Das Autogene Training kann überall und ohne Hilfsmittel angewendet werden. Zunehmend Beachtung findet in letzter Zeit auch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Sie ist leichter erlernbar als das Autogene Training und basiert auf der Erkenntnis, dass Gefühle der Unruhe und der Erregung immer mit einer deutlich erhöhten Muskelanspannung einhergehen. Muskeln verspannen sich bei Angst. Umgekehrt kann eine Linderung der Muskelverspannung auch zu einer Minderung der Angst führen. Führt man die Entspannung fort, reduzieren sich Herzschlag, Blutdruck und Atemfrequenz, der Anwender gleitet in einen Zustand vollständiger Gelöstheit. Regelmäßig angewendet, führen Entspannungstechniken zu langanhaltender Ruhe und Ausgeglichenheit. Stresssituationen lassen sich durch die erlernten Techniken vermeiden bzw. leichter bewältigen, Aggressionen werden abgebaut, Konflikte und Krisen können aktiv und souverän bewältigt werden. Für welche Technik man sich auch entscheidet, richtig angewendet führt die bewusste Entspannung zu einer Wechselwirkung zwischen Körper und Geist, an deren Ende sich beide in Balance befinden. Die erlernte Entspannung sorgt so für mehr Gesundheit und Lebensfreude, denn es ist wirklich so: Entspannung trägt zur Gesundheit bei. Beiträge aus der Rubrik EntspannungstechnikenNachfolgend finden Sie eine Liste mit Beiträgen aus der Rubrik Entspannungstechniken:
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